Intuition

Die innere Stimme zeigt uns den Weg. Vorausgesetzt, man hört sie an. In den vergangenen Jahren habe ich meine eigene innere Stimme ignoriert. Ich wollte sie die meiste Zeit nicht wahrnehmen, da ich mich entgegen ihrer Impulse verhalten habe und dabei der Realität nicht ins Auge blicken wollte. Rückblickend kann ich sagen, dass ich mir mit meinem Verhalten selbst geschadet habe. Ich habe mich selbst verraten. Seit meiner Zwangspause im vergangenen Jahr verlasse ich mich immer öfter auf meinen inneren Kompass und siehe da, ich fühle mich wohl mit mir selber. Meine frühere Taktik, mich in jeglicher Form von mir selber abzulenken, ist Geschichte. Heute genieße ich, bewusst meiner Intuition zu folgen, ich höre in mich und wäge vorsichtig ab. Dadurch fühle ich mich klarer im Umgang mit meinen Mitmenschen, ich verzettele mich nicht mit Terminen und mir bleibt am Ende des Tages mehr Energie, um mich den Dingen zu widmen, die ich wirklich gerne mag. Es bedurfte bei mir eines Warnschusses, ehe ich mich selber Ernst- und wahrnehmen lernte. Das geht bestimmt auch ohne. Insgesamt fühlt es sich klasse an, selber zu entscheiden, die Zügel in der Hand zu haben, das Leben bewusst zu lenken und nichts einfach nur über mich ergehen zu lassen und rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Den nötigen Halt, um komplett meine eigene Verantwortung für mich übernehmen zu können, gibt mir tatsächlich meine Intuition. Um sie zu trainieren, benötige ich Meditation, das regelmäßige Schreiben und Dokumentieren und ehrliche Selbst- und Fremdreflexion. Darin Zeit zu investieren, zahlt sich allerdings in meinem Fall unglaublich positiv aus. Ich stehe wieder im Kontakt zu mir selbst!

Schönen Ostermontag an alle!