Seit einigen Tagen bin ich nun fertig mit der Weiterbildung zur Kindertrauerbegleiterin. Inhaltlich war die Weiterbildung wieder wie in Block eins erhellend und wertvoll für meine eigene persönliche Entwicklung.
Insbesondere die Abgrenzung von Trauer/ Depression und Trauer/Trauma war denkbar eindrücklich. Zum ersten Mal in meinem Leben nahm ich bewusst wahr (das Gehirn spielt uns ja permanent etwas vor und trickst uns aus, siehe „das Buch, dass dein Gehirn nicht lesen möchte“), dass ein Trauma neben schrecklichen, lebensbedrohlichen Situationen oder beispielsweise Missbrauch auch durch Beschämung ausgelöst werden kann. Für meine Arbeit im pädagogischen Bereich bedeutet dies, hinzuschauen, zu reflektieren, feinfühlig zu sein und dem eigenen Kompass Raum zu geben, der sofort ausschlägt, wenn ich die Grenzen anderer Menschen, insbesondere Kinder übertrete.
Sich dieser enormen Verantwortung bewusst zu sein, auch im privaten Leben, finde ich unglaublich wichtig. Was löse ich durch mein Verhalten, meine Worte, meine Taten bei meinen Mitmenschen aus? Möchte ich dies? Welche Konsequenzen hat das für mich und für die anderen?
Schutz vor eigener und fremder Verletzung sollte ein wichtiges Prinzip im Leben jedes einzelnen sein!
Eine gute Zeit
Christine














