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Meine Geschichte

Geduld

Was bedeutet eigentlich Geduld in meinem Leben? Und wie geduldig bin ich selber? Welches Gewicht hat das Thema „Geduld“ in meiner Arbeit mit dem Kindern? Ich lese gerade das Buch „Besser fühlen“ von Dr. Leon Windscheid. Ein Kapitel darin ist die Geduld. Und dieses Kapitel hat mich zu diesen Fragen und zur Reflexion angeregt. Studien„Geduld“ weiterlesen

Waldspaziergang

Am gestrigen Muttertag haben zwei Freundinnen und ich beschlossen, einen ruhigen, gemütlichen Waldspaziergang zu unternehmen. Ein Glück, dass wir gut mit Hundekotbeuteln ausgestattet waren. Wir fanden nämlich unglaublich viel Abfall. Unter anderem ein Messer, ein Taschenmesser, Stifte, Blumentöpfe und Blumenerdeplastikverpackungen. Zwischen uns drei entspann sich ein Gespräch, wie unachtsam wir Menschen mit unserer Erde umgehen.„Waldspaziergang“ weiterlesen

Morgendämmerung

Meine frühmorgendlichen Hundegassirunden erfüllen mich immer mit Freude und Ehrfurcht (noch vor ein paar Jahren hätte ich allein bei der Vorstellung, um 4:30 aufzustehen und bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit eine Stunde zu gehen, eine Gänsehaut bekommen 🙂 ), super faszinierend finde ich den schnellen Übergang von der winterlichen Dunkelheit zur frühlingshaften Dämmerung! Noch„Morgendämmerung“ weiterlesen

Im Licht bleiben

In diesen Zeiten ist eine besondere Herausforderung für mich, nicht in Angst und Schrecken zu verfallen.  Die weltpolitische Lage ist äußerst angespannt, an öffentlichen Orten diskutieren Menschen über die aktuelle Coronalage und den verheerenden Krieg in der Ukraine. Menschen in meiner direkten Umgebung fragen mich nach meiner Meinung. Ich muss gestehen, ich halte mich von„Im Licht bleiben“ weiterlesen

Tu, was dein Herz dir sagt

… und das hat gesagt, dass mir nicht nach schreiben war über die vergangenen Wochen. Nun ist mir wieder danach. Zögerlich höre ich nämlich immer mehr auf mein Herz. Aus diesem Grund habe ich auch Anfang Advent im Fressnapf vom Wunschbaum eine Karte mitgenommen, auf der die Eselin Suleika aus Rumänien abgebildet war und um„Tu, was dein Herz dir sagt“ weiterlesen

Magischer Morgen

Heute Morgen um fünf Uhr ging ich ahnungslos Gassi in eine noch tiefschwarze, sternenklare und klirrend kalte Nacht. Nach einigen Minuten entdeckte ich die erste verglühende Sternschnuppe. Kurz danach die zweite. Sehr beeindruckend, wie in einem Weihnachtsfilm. Nach der fünften Sternschnuppe dachte ich, ich träume noch. Insgesamt zählte ich einundzwanzig Sternschnuppen, die malerisch über den„Magischer Morgen“ weiterlesen

Ein Montagmorgen im November

Heute Morgen stand ich aus Versehen eine Viertelstunde zu früh auf.  Also um 4:30 Uhr. Als ich meinen Fauxpas bemerkte, war ich schon zu wach,  um nochmal in das gemütliche Bett zu kriechen. Also ging ich auch schon etwas früher Gassi. Buchstäblich bei Nacht und Nebel,  ich konnte die Hand vor Augen nicht erkennen! Kein„Ein Montagmorgen im November“ weiterlesen

Heilung braucht Wahrheit

„Du siehst gut aus!“ höre ich manchmal an solchen Tagen, an denen mein Inneres nicht gut aussieht, ich mich schlecht fühle, hässlich und blöd. Da drängt sich mir die Frage nach der Wahrheit der Aussage meines Gegenübers auf. Ich ertappe mich durchaus selbst auch hin und wieder dabei, Menschen die Wahrheit vorzuenthalten. Meistens aus falsch„Heilung braucht Wahrheit“ weiterlesen

Vorstellungsgespräch

Seit gefühlt hundert Jahren habe ich ein Vorstellungsgespräch! Ich möchte eine zusätzliche Ausbildung zur Heilpädagogin absolvieren und sitze nun überpünktlich vor der Fachakademie und bin tatsächlich nervös! Interessant, was das mit mir macht, ich kann beobachten, dass ich nicht frei von Ehrgeiz bin, wie ich mir oft einzureden versuche. Was, wenn ich den Platz nicht„Vorstellungsgespräch“ weiterlesen

In der Klamm

Eine Klamm ist immer einen Ausflug wert. Die Liechtensteimklamm in St. Johann im Pongau bildet da keine Ausnahme. Die Urgewalt, mit der Wasser sich unter Umständen seinen Weg bahnt, sowie auch der berühmte stete Tropfen, der den Stein höhlt, ist immer wieder beeindruckend. Fantastische Wasserfälle, die aus spektakulären Höhen in die Tiefe fallen, das dröhnende„In der Klamm“ weiterlesen

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6. Oktober 2020

Rückblickend fühlt es sich an, als hätte mich ein Zug überfahren. Im Januar diesen Jahres habe ich das erste Mal gemerkt, dass etwas in meiner Brust komisch ist, dachte mir aber noch nichts dabei. Im Mai dann doch ein besorgtes Gesicht meiner Gynäkologin nach dem Ultraschall und eine Überweisung zur Mammographie. So richtig Sorgen habe ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemacht, als aber der Radiologe zu einem ernsten Gepräch bat, tröpfelte das erste Mal in mein Bewusstsein, dass ich Krebs haben könnte! Die kommenden Termine bei der Gynäkologin und im Brustzentrum wurden schon alle diskret im Hintergrund für mich gemacht, während ich zuhause versuchte, diese Nachricht bei einem Glas Wein unter meinem Kastanienbaum zu verdauen. Ich fand in diesem Augenblick besonders schwer, meiner 13-jährigen Tochter zu begegnen, hatte sie mich vor der Untersuchung noch gefragt, ob ich Krebs hätte… Ich war nämlich noch meilenweit entfernt, mich als „krebskrank“ nennen zu wollen.

Ich dachte sehr sachlich über meine Situation nach, wägte Möglichkeiten, Wissen und Erfahrungen ab und beschloss dann, diese Lebenserfahrung anzunehmen. Dies heißt für mich, proaktiv und offen umgehen, mich für einen Weg zu entscheiden und vor allem auf Spurensuche gehen, was diese Krankheit bei mir begünstigt hat. Am 4.6.20 wurde ich bereits operiert, das Tumorgewebe entfernt und die Auswertung veranlasst. Nun nehme ich Hormone, um ein Wiederkehren des Tumors zu verhindern.

Auf meiner Reise habe ich viele Menschen kennengelernt, Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln dürfen. Ich schreibe in meinen Beiträgen über die Dinge, die für meine Heilung förderlich waren und sind. Und ich danke allen Menschen, die mich begleitet haben und weiterhin begleiten!

Eure Christine