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Meine Geschichte

Haltung

Heute ist mir eine Anliegen, über die eigene innere Haltung zu schreiben (ist nicht das erste und bestimmt nicht das letzte Mal!). Grundsätzlich bin ich ein Viel-Leser (vor allem Bücher), vermeide Nachrichten in Zeitungen und Fernsehen und allzuviel Social Media Aktivität, weil ich merke, dass mich diese Art der Information stark in Beschlag nimmt und„Haltung“ weiterlesen

Der größenwahnsinnige Erpel

Heute handelt mein Beitrag über Robin, unseren persönlich großgezogenen Laufentenerpel, der momentan vor lauter Hormonen nicht mehr ein und aus weiß. Als er klein und süß war, durfte man ihn auf dem Bauch halten, er liebte Körperkontakt. Nun ist unser Alltag davon geprägt, dass Robin „seine“ Damen ständig meint, verteidigen zu müssen. Er greift unter„Der größenwahnsinnige Erpel“ weiterlesen

Das Fühlen nicht vergessen

Ich habe nach einiger Zeit der Rekonvaleszenz wieder mit Arbeiten begonnen. Um mich mental auf die Veränderung einzustellen, wandte ich mich nach innen und habe wahrnehmen dürfen, was meine Intuition mir im Bezug auf den Neustart mit auf den Weg gab. Jenseits von Dankbarkeit, Gelassenheit, Fröhlichkeit, positiver Einstellung, Herzenswärme, Offenheit, Mut, Professionalität, Klarheit und Präsenz„Das Fühlen nicht vergessen“ weiterlesen

Alles hat seine Zeit

…und ich vergesse immer wieder, wie schön jede einzelne Jahreszeit ist, wie sehr ich die Übergänge genieße und wie es mich mit Staunen erfüllt, etwas, was ich nun schon gut vierzig Jahre kenne und erlebe, so freudig wahrzunehmen. Seit einigen Tagen herrscht große Frequenz bei den Starenkästen am gegenüberliegenden Haus. Männchen putzen, werfen altes Nistmaterial„Alles hat seine Zeit“ weiterlesen

Einer unserer bester Freunde…

…ist unser Körper! Er geht mit uns durch dick und dünn, unterstützt uns in jeder Lebenslage wohlwollend und nach seinen besten Kräften und ist langmütig und geduldig mit unseren Lebensweisen. Der Wert meines Körpers ist mir erst so richtig im vergangenen Jahr bewusst geworden, als er sozusagen schlapp machte, nach allem, was ich ihm über„Einer unserer bester Freunde…“ weiterlesen

Klirrende Kälte

Es ist heute sehr kalt und sehr klar. Meine Laufenten entscheiden selber, ob sie noch aus dem Stall gehen oder lieber drin bleiben, bis -15 Grad stören sie sich nicht an Kälte. Unser Thermomenter sagt knapp unter -10 tagsüber, nachts deutlich kälter. Noch gehen sie raus, ein Indiz für mich, dass es ihnen gefällt und„Klirrende Kälte“ weiterlesen

Mascha Kalèkos „Sozusagen Grundlos Vergnügt“

Diesen Text möchte ich heute mit Euch teilen, denn ich finde ihn unfassbar schön! Er passt gerade zu meiner Stimmung, zu den ersten Frühlingsgefühlen, die ich um mich herum wahrnehme, die Vögel singen schon und sammeln Nistmaterial, die Tage werden merklich heller, mein Laufentenerpel wird größenwahnsinnig, stolziert und greift vor Übermut meine Hunde an und„Mascha Kalèkos „Sozusagen Grundlos Vergnügt““ weiterlesen

„Lieben, was ist“

Diese Worte von Byron Katie sind eine tolle Anleitung für das Leben. Und eine ausgesprochen gute Übung, eigene Bewertungen zu überprüfen. In der Bewertung liegt so viel Potenzial zum Unglücklichsein, während im Versuch, Dinge anzunehmen wie sie sind, Heilung liegt. Wir sind häufig gefangen in einer Vorstellung, wie etwas sein muss oder zu sein hat,„„Lieben, was ist““ weiterlesen

Superhelden

Alltagshelden, die in meinen Augen Superhelden sind machen das Leben immer ein wenig schöner und reicher, weil sie einfach machen statt nur zu reden, weil sie hilfsbereit, aufmerksam, achtsam, geduldig und zugewandt sind. Sie brauchen keine Bühne oder Anerkennung eines Publikums, für sie ist einfach selbstverständlich, da zu sein, wenn sie gebraucht werden. Die unaufgeregte,„Superhelden“ weiterlesen

Loslassen

Mir begegnet momentan auffällig häufig in unterschiedlichen Kontexten das Wort „Loslassen“. Bei meiner Yogapraxis, in Zeitschriften und Büchern, in Dokumentationen, in Gesprächen mit Freunden. Das ist in Zeiten einer Pandemie natürlich nicht verwunderlich, da wir ja seit fast einem Jahr trainieren müssen, unsere alten Gewohnheiten, Erwartungen und Leben loszulassen, weil sie in der gewohnten Form„Loslassen“ weiterlesen

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6. Oktober 2020

Rückblickend fühlt es sich an, als hätte mich ein Zug überfahren. Im Januar diesen Jahres habe ich das erste Mal gemerkt, dass etwas in meiner Brust komisch ist, dachte mir aber noch nichts dabei. Im Mai dann doch ein besorgtes Gesicht meiner Gynäkologin nach dem Ultraschall und eine Überweisung zur Mammographie. So richtig Sorgen habe ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemacht, als aber der Radiologe zu einem ernsten Gepräch bat, tröpfelte das erste Mal in mein Bewusstsein, dass ich Krebs haben könnte! Die kommenden Termine bei der Gynäkologin und im Brustzentrum wurden schon alle diskret im Hintergrund für mich gemacht, während ich zuhause versuchte, diese Nachricht bei einem Glas Wein unter meinem Kastanienbaum zu verdauen. Ich fand in diesem Augenblick besonders schwer, meiner 13-jährigen Tochter zu begegnen, hatte sie mich vor der Untersuchung noch gefragt, ob ich Krebs hätte… Ich war nämlich noch meilenweit entfernt, mich als „krebskrank“ nennen zu wollen.

Ich dachte sehr sachlich über meine Situation nach, wägte Möglichkeiten, Wissen und Erfahrungen ab und beschloss dann, diese Lebenserfahrung anzunehmen. Dies heißt für mich, proaktiv und offen umgehen, mich für einen Weg zu entscheiden und vor allem auf Spurensuche gehen, was diese Krankheit bei mir begünstigt hat. Am 4.6.20 wurde ich bereits operiert, das Tumorgewebe entfernt und die Auswertung veranlasst. Nun nehme ich Hormone, um ein Wiederkehren des Tumors zu verhindern.

Auf meiner Reise habe ich viele Menschen kennengelernt, Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln dürfen. Ich schreibe in meinen Beiträgen über die Dinge, die für meine Heilung förderlich waren und sind. Und ich danke allen Menschen, die mich begleitet haben und weiterhin begleiten!

Eure Christine