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Meine Geschichte

Der König der Löwen

Bereits zum vierten Mal in den vergangenen Jahren genossen meine Tochter und ich gemeinsam in Hamburg das Musical „Der König der Löwen“. Diese Show hat für uns definitiv Suchtcharakter. Neben phänomenalen Schauspielern, Stimmen und wunderschöner Musik ist es immer wieder faszinierend, wie die Geschichte auf der Bühne umgesetzt wird. Aufwendige Spezialeffekte und kreative Kostüme regen…

Ein Impuls zum Feminismus

Ich beschäftige mich derzeit mit einiger Literatur zum Thema Frauen, Gleichberechtigung und Feminismus. Das ist spannend und erhellend, insbesondere in Bezug auf meine eigene Prägung und mein Verhalten in der Gesellschaft und in Partnerschaften. Auch in diesem Bereich fühle ich mich zum Innehalten und reflektieren angeregt, dabei entstehen immer wieder neue Einsichten, Erkenntnisse und Gedanken.…

Fawn Response

Auf Deutsch: Beschwichtigungsreflex! Jüngst las ich in zwei verschiedenen Büchern davon. Das erste Mal in Gopal Norbert Kleins „Der Vagusschlüssel zur Traumaheilung“, das zweite Mal in Meg Josephsons „Bist du sauer auf mich?“. Ich freue mich sehr, darüber gelesen zu haben, denn ich habe seitdem so viel mehr Verständnis für mich selber und wie sich…

Freust du dich aufrichtig für andere?

Diese Frage begegnete mir vor ein paar Tagen im Flow Abreißkalender. Ich las sie, dachte im ersten Moment „natürlich“, hielt schließlich inne und reflektierte tiefer, ehrlicher. Zunächst einmal über Freude in meinem Leben. Wann freue ich mich? Worüber freue ich mich? Freue ich mich laut oder leise? Bin ich leicht zu begeistern? Drücke ich Freude…

Die Hunnenkönigin

Vergangenes Wochenende war ich zur diesjährigen Vorstellung „Die Hunnenkönigin“ in Worms bei den Nibelungenfestspielen. Die diesjährige Inszenierung hat innerhalb kurzer Zeit mein Herz erobert. Kriemhilds Geschichte vom Tod ihrer Liebe Siegfried und ihrer erzwungenen Vermählung mit König Etzel wird durch Musik und Gesang von Alice Merton, Tanzeinlagen und hervorragende Kostüme wundervoll dargestellt. Besonders war für…

Kindertrauerkurs

Seit einigen Tagen bin ich nun fertig mit der Weiterbildung zur Kindertrauerbegleiterin. Inhaltlich war die Weiterbildung wieder wie in Block eins erhellend und wertvoll für meine eigene persönliche Entwicklung. Insbesondere die Abgrenzung von Trauer/ Depression und Trauer/Trauma war denkbar eindrücklich. Zum ersten Mal in meinem Leben nahm ich bewusst wahr (das Gehirn spielt uns ja…

Schockiert

Heute Morgen auf meinem Weg zur Arbeit fuhr ich wie immer an der einen oder anderen Kuhweide vorbei. Eine Herde stach mir besonders ins Auge, weil die Tiere an der Stirn rosa markiert waren. Mein erster Impuls war zu lächeln, bis ich nachgedacht habe und mir der Gedanke kam, dass möglicherweise die markierten Tiere in…

Geräuschkulisse

Morgens, wenn ich laufen gehe, beginnt es langsam zu dämmern. Kurz, bevor es heller wird, kann man schon eine unglaublich schöne Vielfalt von Singvögel-Stimmen vernehmen! Der Amsel-Mann auf meinem Dachfirst gibt alles, um alle anderen zu übertönen, singt wunderschön gegen unterschiedliches Pfeifen, Zwitschern und Tirilieren an. Am Weiher höre ich dann die Teichfrösche, die mit…

Klein, aber unfassbar fein…

ist das wunderschöne Anwesen „Agriturismo I Moricci“ in der Nähe von Peccioli, Toskana. Zufällig stieß ich auf Booking.com auf dieses Juwel. Ein Anwesen mit Geschichte, einer entzückenden Hauswirtin namens María Angela, die unglaublich gebildet und versiert in „extra vergine Olivenöl“ ist und einer traumhaften umgebenden Landschaft. Wer Ruhe und wunderbare Energie sucht, ist hier genau…

Auf das Universum ist eben Verlass…

Jüngst bat mich einer meiner heiß und innig geliebten Kollegen, den Entwurf seiner Facharbeit zu lesen und ihm Feedback zu geben. Die ersten Seiten las ich brav vor dem Urlaub und fasste schon meine ersten Gedanken und Vorschläge in eine Sprachnachricht, um unkompliziert und schnell zu feedbacken. Schließlich erreichte mich am Tag vor meinem Urlaub…

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6. Oktober 2020

Rückblickend fühlt es sich an, als hätte mich ein Zug überfahren. Im Januar diesen Jahres habe ich das erste Mal gemerkt, dass etwas in meiner Brust komisch ist, dachte mir aber noch nichts dabei. Im Mai dann doch ein besorgtes Gesicht meiner Gynäkologin nach dem Ultraschall und eine Überweisung zur Mammographie. So richtig Sorgen habe ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemacht, als aber der Radiologe zu einem ernsten Gepräch bat, tröpfelte das erste Mal in mein Bewusstsein, dass ich Krebs haben könnte! Die kommenden Termine bei der Gynäkologin und im Brustzentrum wurden schon alle diskret im Hintergrund für mich gemacht, während ich zuhause versuchte, diese Nachricht bei einem Glas Wein unter meinem Kastanienbaum zu verdauen. Ich fand in diesem Augenblick besonders schwer, meiner 13-jährigen Tochter zu begegnen, hatte sie mich vor der Untersuchung noch gefragt, ob ich Krebs hätte… Ich war nämlich noch meilenweit entfernt, mich als „krebskrank“ nennen zu wollen.

Ich dachte sehr sachlich über meine Situation nach, wägte Möglichkeiten, Wissen und Erfahrungen ab und beschloss dann, diese Lebenserfahrung anzunehmen. Dies heißt für mich, proaktiv und offen umgehen, mich für einen Weg zu entscheiden und vor allem auf Spurensuche gehen, was diese Krankheit bei mir begünstigt hat. Am 4.6.20 wurde ich bereits operiert, das Tumorgewebe entfernt und die Auswertung veranlasst. Nun nehme ich Hormone, um ein Wiederkehren des Tumors zu verhindern.

Auf meiner Reise habe ich viele Menschen kennengelernt, Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln dürfen. Ich schreibe in meinen Beiträgen über die Dinge, die für meine Heilung förderlich waren und sind. Und ich danke allen Menschen, die mich begleitet haben und weiterhin begleiten!

Eure Christine