Weihnachtseinkäufe

Ich versuche jedes Jahr, meine Ausgaben in der Vorweihnachtszeit einzuschränken, da ich eigentlich nicht gerne auf der Konsumwelle mitschwimme. Ich erstelle frühzeitig eine Liste der zu Beschenkenden, schreibe Ideen dahinter und nehme mir vor, viel selber zu machen. Heute war ich im Einkaufszentrum (was ich eigentlich nicht gerne mag), ich bin spontan mit meiner Tochter und ihrem Papa mitgefahren, weil sie sich das gewünscht hat und schwupps… fand ich noch schöne Sachen für genau die Leute, für die ich noch nix habe, die genau passen! Nun bin ich dieses Jahr natürlich auch wieder in die Falle getappt und habe viel mehr Geld investiert als geplant, aber ich freue mich heute schon so auf die Geschenkübergabe, dass ich mir denke, es ist jeden Cent wert! Klar könnte man das ganze Jahr über kleine Freuden austauschen, aber den besonderen Glanz und die richtige Atmosphäre dafür erlebe ich in der Advents- und Weihnachtszeit. Es macht unheimlich viel Freude festzustellen, dass man dem anderen etwas Gutes tun kann! Beim örtlichen Fressnapf gibt es die Möglichkeit, einem individuellen Tierheimbewohner eine Freude zu machen. Das hat mich diese Woche übrigens auch sehr berührt und motiviert, da steht dann sowas wie „Opa Waldo wünscht sich eine neue Decke und Leckerlis“ oder „Katze Gusti freut sich über vier Dosen Futter mit Thunfisch“. Da konnte ich auch nicht widerstehen. Ich wünsche allen viel „Freude beim Freudebereiten“ und vor allem die nötige Ruhe und Gelassenheit, in der Pandemiezeit die Advents- und Weihnachtszeit trotz Einkäufen zu genießen!

Den eigenen Weg gehen

Gestern war ich mal wieder bei einer Vorsorgeuntersuchung. So wichtig Vorsorge ist, so verunsichert gehe ich in und komme ich aus den Praxen, denn ich werde jedes Mal zurückgeworfen in den Moment der Wahrheit im Mai. In der Zeit zwischen den Vorsorgeuntersuchungen geht es mir gut, ich vergesse dann schon ganz oft meine überstandene Krankheit. Ich werde mit Sicherheit noch cooler werden in den nächsten Monaten und Jahren, aber ich habe heute für mich beschlossen, dass ich meinen eigenen Vorsorge-Weg finden muss, der mich nicht mehr über die Maßen stresst. Ich gehöre zu den Menschen, die von der enorm wichtigen Bedeutung eines Gleichgewichtes von Körper, Seele und Geist überzeugt sind. In diesem Sinne ist für mich wichtig, dieses Gleichgewicht möglichst oft herstellen und halten zu können. Dazu werde ich nun noch stärker mein Bauchgefühl befragen und bei der Entscheidung nutzen, ob ich einen Termin wahrnehme oder nicht. In der ganzen Zeit der akuten Krankheitszeit bin ich nämlich unglaublich gut mit meinem Bauchgefühl klar gekommen. Es hat mich geführt und geleitet, ich hatte Vertrauen, dass alles gut ist und gut geht. Dieses Vertrauen in mich heißt es nun wieder zu festigen, es ist leicht erschüttert durch die ganzen verschiedenen Ultraschalls und Blutuntersuchungen und durch den unterschiedlichen Umgang der verschiedenen Ärzte mit mir als Patientin. Einer schaut besorgt auf den Ultraschallbildschirm, der nächste plaudert über die Leberoberfläche, um die Atmosphäre zu entspannen, die dritte rechnet die Mortalitätsrate im Vergleich zum „normalen“ Menschen vor und man liegt oder sitzt da und will am liebsten alle Sinne verschließen, um nichts mehr wahrnehmen und in die Handlungen und Aussagen interpretieren zu können. Das ist nämlich meistens mein persönliches Ergebnis eines Besuchs in einer Praxis. Ich interpretiere und deute ALLES erlebte, meistens zu meinen Ungunsten. Mein Kopfkino springt an, ich male mir alle möglichen Schreckensszenarien aus und belaste mein Bewusstsein und meine Energie unnötig lange damit. Deshalb google ich ja auch nicht, da mein Schwarzseher-Kanal sowas von offen ist für Bad News. Dies ist auch erst der Fall, seit ich tatsächlich diese Diagnose erhielt, davor war ich überzeugt davon, dass ich nicht krank sein kann! Also auch im Urvertrauen erschüttert. Ich denke, ich übe mich nun täglich im Zurückgewinnen meiner Fähigkeit, mir selber zu vertrauen und beobachte meinen Körper und meine Seele, um herauszufinden, was gut für mich ist. Für mich ein wirklich bewährter und richtiger Weg. Mein eigener Weg.

The Outstanding Blogger Award

I´ve been trying to write for my experiment „my own blog“ for a few months now and I was so surprised to get nominated for the „Outstanding Blogger Award“! I didn`t think to be noticed like this right now. Now I have to write in English, another unusual step for me, but I decided to try to do my very best. Thank you Sovely for nominating me, I did a lot of development the last days in blogging!

First I answer Solveys interesting questions:

If there is anything transcendental existing, what is it, you believe in?

I believe in souls of people, who are already gone, guardian angels and a higher intelligence out there!

What is the perfect gift?

For me the perfect gift is, when somebody shares his or her time with me. I think, we all should choose people, we spend time with, very critical, because our time on earth is limited and our energy also. So if somebody chooses me, I feel honoured!

Which favourite tradition do you like to hold on to?

The gorgeous „Saturday Coffee Time“ at my mums house with my family.

Somewhere over the rainbow you find…?

Love and Peace…

Whats your favourite time of the year?

I love every time of the year, because I can find always typical lovely characters in it. At the moment I love this Before-Christmas-Time with all its cookies, secrets and glitter 🙂

Please describe „the right combination“ from your perspective!?

The right combinatin in my perspective is pumpkin, apple, walnuts and feta cheese! Yummy!

Which kind of shoes do you prefer and why?

I prefer Doc Martens because of my warm feet, I like the comfort to wear them, they are waterproof and they look really cool in every moment!

My nominees are:

https://mythsofthemirror.com/

https://voller-worte.de/

https://meggieskochstudio.wordpress.com/

https://kristinkravesbooks.com/

https://wassertiger.com/

https://littlenecklessmonsterfood.com/

https://schnippelboy.com/

https://lyrebird.blog/

https://zweisiebenfuenf.de/

https://gottfriedmoh.wordpress.com/

My questions are:

1. When you walk through a forest, you would really love to meet … (wild animal)

2. What was your most impressive experience in your life and why?

3. What is your favourite film, and why?

4. Whom would you like to thank for if you get the „Oscar“ and you have to speak to the audience?

5. What qualities do you like in people?

6. Which experience has shaped you in the past 3 years?

7. What do you think about vegan life?

The rules of the Outstanding Blogger Award:

Provide the link https://coltonbeckwithrpc.wordpress.com/2020/05/08/the-original-outstanding-blogger-award/ (very important: see why in last step)

Answer the questions provided

Create 7 unique questions

Nominate 10 Bloggers. Ensure that they are aware of their nomination. Neither the awards creator, nor the blogger that nominated you can be nominated.

At the end of 2020, every blog that ping-backs the creators original post will be entered to win the 2020 Outstanding Blogger Award!…

This award was created by Colton Beckwith originally…

Have an nice time and fun!

Christine

Pilgern

Mein Papa fuhr rund 3000 Kilometer mit seinem Mountainbike von Bayern nach Santiago de Compostela. Zu seinem Reisezeitpunkt war er schon sehr geplagt von der Parkinsonschen Krankheit und nach drei ersten schmerzhaften Tagen, in denen er sein Vorhaben wieder aufgeben wollte, zog er die Radpilgerreise mit gutem Zureden seiner Familie durch. Vor einigen Jahren ist er verstorben und hat eine große Lücke hinterlassen. Er hat uns ein wundervolles Reisetagebuch verfasst, dass nun seit 5 Jahren die Route des Jakobsweges für meine Nichte und mich bestimmt. Wir gehen zu zweit zu Fuß, jeweils ein paar Tage im Jahr, halten uns an jeden Hinweis von meinem Papa, folgen auch seinen (meist ungewollten) Umwegen und versuchen, in den gleichen Unterkünften zu übernachten, die er gewählt hat. Wir lesen seine Aufzeichnungen immer nur so weit, wie wir gedenken zu kommen. Dieses Jahr mussten wir aufgrund der Pandemie unsere gemeinsame Wanderung absagen, aber es gibt bestimmt ein nächstes Mal. Ich habe grob ausgerechnet, dass wir in unserem derzeitigen Tempo in ca. 24 Jahren am Ziel sein werden, aber unser Motto ist natürlich „Der Weg ist das Ziel“.

In jedem Abschnitt unserer bisherigen Reise war mein Papa unglaublich präsent. Wir holen uns wo immer möglich den Jakobsstempel für unseren Pilgerausweis und allein die Vorstellung, dass diesen vor einer Ewigkeit auch Papa in seinen Ausweis gedrückt hat, ist beglückend. Seine Notizen bereichern uns sehr durch sein Auge fürs Detail, er gibt uns wertvolle Hinweise und Wissenswertes über die Geschichte der einzelnen Stationen und Strecken. Wir müssen lachen, weinen, jammern, nachdenken, schweigen, reden und erleben alles wie durch ein Vergrößerungsglas, denn das Wandern steigert stark die Wahrnehmung.

Ohne Vorerfahrung, ohne darüber groß nachzudenken und ohne lang zu planen oder zu trainieren gingen und gehen wir los, unsere Ausrüstung ist eher unperfekt (und meistens viel zu schwer:-)), aber wir kommen immer reicher nach Hause und sind erfüllt von den Eindrücken und Erfahrungen, die wir machen durften. Kann ich jedem nur empfehlen!

Schöne erste Dezemberwoche!

Mein Kind und mein Krebs

Meine Tochter ist 13. Sie steckt mitten in der Phase ihres Lebens, in der sie denkt, sie durchschaut die Welt voll und ganz und ist darüber hinaus größenwahnsinnig und unglaublich cool. Ich hatte Angst, dass meine Diagnose ihr diese Eigenheiten der Pubertät nehmen könnte. Ich hatte Angst, sie wäre übervorsichtig mit mir und würde sich nicht trauen zu rebellieren. Sie fragte mich gleich, nachdem ich von der Mammografie heimkam, ob ich nun Krebs habe, als ich bejahte, fragte sie, was wir denn nun machen werden. Ich antwortete, dass wir den Krebs halt heilen. Die nächste Frage war dann, ob ich denn sterben werde, ein paar Tage später. Ich habe wahrheitsgemäß geantwortet, dass das natürlich auch im Repertoire der kommenden Zeit drin sein könnte. Daraufhin hat sie sich ganz sachlich erkundigt, was dann mit ihr sein wird, wo sie wohnen wird, wo Geld herbekommen kann und wer auf sie aufpasst. Ebenso sachlich habe ich ihr meine Pläne, wie das alles geregelt ist, eröffnet. Am Abend vor der OP, als ich radioaktives Material gespritzt bekam, damit sich mein Wächterknoten nicht vor dem Skalpell verstecken konnte, durften wir dann keinen Körperkontakt haben. Da haben wir dann beide einmal gemeinsam geweint. Das wars dann auch mit offenen Emotionen. Im Krankenhaus telefonierte ich natürlich mit ihr und freute mich über den Spaß, den sie zuhause mit ihren Cousinen hatte. Zurück daheim bat sie mich, erst mal die Wunde nicht sehen zu müssen. Natürlich achtete ich ihren Wunsch, bis ich nach Wochen merkte, dass es okay war.

Ich frage sie manchmal, wie es ihr geht, wie sie mit unserer Situation klar kommt, ob sie vielleicht Hilfe von außen in Anspruch nehmen will. Aber das starke Mädchen macht ganzheitlich den Eindruck, als hätte sie dieses Kapitel schon abgehakt und für sich gut verkraftet. Ich hoffe oft, dass ich nichts übersehe. Ich merke aber, dass sie nicht besonders rücksichtsvoll in ihrem Teenie-Egoismus sein kann, dass sie die Augen verdreht, wenn ich etwas sage oder dass wir Konflikte in Hülle und Fülle haben, die sich um Mithilfe und Tierversorgung drehen. Ganz normal also. Puh, ich dachte nicht, dass ich so dankbar über die Kämpfe mit meinem Pubertier sein werde!

Das Wichtigste im Umgang mit meinem Kind war die Offenheit, Ehrlichkeit und Sachlichkeit. Sie wusste und weiß über alles Bescheid, was sie wissen möchte. So glaube ich, haben wir das beide einigermaßen gut gemeinsam überstanden.

Einen wundervollen ersten Adventssonntagabend!

Christine

Ernährung

Ich lese gerade „Wir sind das Klima“ von Jonathan Safran Foer. Ich habe auch schon „Tiere essen“ von ihm gelesen. Beide Bücher verstören mich zutiefst und motivieren mich bewusst meine Ernährungsgewohnheiten zu hinterfragen. Nicht nur, weil es für mich wichtig und gesund ist, sondern auch, weil ich eine Verantwortung erkenne, die ich übernehmen muss. Im Gespräch mit einer Bekannten über „Tiere essen“ äußerte sie den Satz: „Da darf man gar nicht darüber nachdenken.“ Hm. Ich denke doch. Ich denke sogar, jeder einzelne MUSS darüber nachdenken, was er zu sich nimmt und womit er seinen Körper stärken möchte! „Tiere essen“ hat mich während des Lesens so mitgenommen (ich lese viel, schon lange und die unterschiedlichsten Genres), dass ich laut weinend in meinem Lesesessel saß und nachhaltig schockiert bin über das System, in dem Tiere ausgebeutet und gequält werden. Ich habe natürlich früher schon Berichte gelesen oder gesehen, allerdings ging ich da möglichst vielen aus dem Weg, las nur Überschriften oder schaltete um. Nun weiß ich, ich darf die Augen nicht zumachen vor einer Realität, in der unsere Nahrung auf soviel Leid und Schmerz basiert. Es scheiden sich die Geister über alle möglichen Ernährungsformen, ich denke, jeder einzelne muss einen Weg durch den üppigen Dschungel der Ernährungswissenschaften finden, für sich entscheiden und erleben, was ihm gut tut oder nicht. Tatsache ist jedoch in meinen Augen, dass Fleisch von Tieren, die unter so schrecklichen Bedingungen ihr kurzes Dasein fristen müssen, defintiv ungesund und schädlich sein muss und der billige Preis Hohn und Spott für das bemitleidenswerte Lebewesen ist. Abgesehen davon, dass die Massentierhaltung einer der schädlichsten und gewichtigsten Faktoren in der Beschleunigung des Klimawandels ist. Der Verbraucher bestimmt den Markt. Das ist unsere Chance, aktiv an einer Verbesserung der Situation mitzuwirken. Ich versuche so oft wie möglich regional, saisonal und plastikfrei einzukaufen. Ich falle natürlich hin und wieder in alte Verhaltensmuster, meistens aus reiner Bequemlichkeit (das Obstnetz vergessen, es muss schnell gehen, einmal ist keinmal…) und bin dann ärgerlich mit mir selber, aber es gelingt immer besser! Richtig unglaubwürdig bin ich in Runden, in denen ich mich für gesunde Ernährung stark mache und dann zugebe, dass ich ja Krebs bekam… 🙂 (ein kleiner Scherz am Rande, mit Humor geht ja wie bereits erwähnt alles besser). Dennoch geht uns diese Verantwortung alle etwas an, die Folgen sind unfassbar gefährlich und, wie ich bei Foer gelesen habe, treffen diese nun schon seit geraumer Zeit in erster Linie die Menschen, deren Verhalten im Gesamtkontext verschwindend geringe Schäden verursacht, z.B. Bangladeshi. Richtig gut gefällt mir das Zitat

„Stell dir vor, du hättest nie im Leben eine Zigarette angerührt, wärst aber gezwungen, die gesundheitlichen Folgen eines Kettenrauchers auf der anderen Seite des Planeten zu tragen. Stell dir vor, der Raucher bliebe kerngesunder Spitzenreiter der Glücksrangliste – würde Jahr für Jahr weiterrauchen und seiner Sucht frönen -, während du an Lungenkrebs leidest.“

Kann man sich vor dieser Verantwortung drücken? Ich sage nein. Mein Zauberwort ist Präsenz. Im Hier und Jetzt bewusst zu entscheiden, ein Stück Fleisch zu essen, dessen Gewinnung die Erde gefährdet und das durchseucht ist mit Medikamenten, Hormonen und Abfall, traue ich keiner Menschenseele zu! Die Unbewusstheit ist unsere größte Herausforderung!

Ein schönes erstes Adventswochenende!

Die Natur benötigt Achtung, Respekt und einen achtsamen Umgang

Psychisch nachwachsen

Eine Bekannte von mir fand diesen Ausdruck in einer Whatsapp für sich sehr schön. Sie steckt mitten in einer Krebstherapie, wir haben uns quasi nach langer Zeit in der Klinik wieder getroffen. Seit sie mir auch per Whatsapp gespiegelt hat, dass diese Beschreibung für sie sehr passend ist, denke ich über meine Aussage nach. Manchmal passiert etwas im Leben, auf das man nicht vorbereitet ist. Es entsteht ein Schock, eine Traumatisierung und wir funktionieren auf Autopilot. Phase eins sozusagen. Das ist zunächst einmal lebensnotwendig. Im Nachgang, wenn der erste Schock verdaut ist, versuchen wir, aufzräumen, Trümmer zu beseitigen, eine Bestandsaufnahme zu machen und zu erkennen, was heil ist, was aussortiert werden muss und wie nun im Hier und Jetzt weitergemacht werden kann. Dies dauert auch einige Zeit, natürlich bei jedem Menschen individuell lange. Ist diese Phase dann verinnerlicht, hat man sich an seine veränderte Situation gewöhnt, kommt schließlich die Phase der Verarbeitung, das psychische Nachwachsen. Manchmal fühlt sich die Geschichte aus der jüngeren Vergangenheit an, als wäre sie mir gar nicht widerfahren, dann wiederum ist die emotionale Erinnerung zum Beispiel in einem Wartezimmer (in denen ich seit einem dreiviertel Jahr mehr Zeit verbringe als vorher in meinen 42-jährigen Leben…) so präsent, dass mein Körper in Aufruhr gerät. Ich glaube, die psychische Nachwachsphase braucht ebenso Aufmerksamkeit und individuell Zeit, wie die ersten zwei Phasen und Selbstfürsorge ist ein wesentlicher Aspekt, um den Prozess positiv zu beeinflussen. Mein heutiger Selbstfürsorge Tipp an diesem Mittwoch: Mache es Dir heute eine halbe Stunde bewusst gemütlich an Deinem Lieblingsplatz in der Wohnung, zünde eine Kerze an und lasse Deine Gedanken kommen und gehen!

Morgenstimmung am See

Heute wandere ich morgens am See entlang. Die Oberfläche ist unberührt, der Nebel wabert noch stellenweise über Ufer und Wasser. Es ist absolut einsam, ich treffe niemanden. Ganz anders als am Sonntag, als schon der Parkplatz zum Bersten gefüllt war. Ich mag die Einsamkeit am Morgen, ich mag meinen Gedanken nachhängen, ungestört die Hunde ausführen (meine Hunde sind auch lieber allein, zumindest kläffen sie alles und jeden an, der uns begegnet und ja, wir waren in der Hundeschule 🙂 TROTZDEM!!!) Vereinzelt singen immer noch Vögel, auch bei 2 Grad minus und begrüßen den schönen Tag. Ich begrüße ebenfalls den schönen Tag, einen neuen, völlig unverbrauchten Morgen. Ich leide ab und zu unter meiner schwermütigen Art, sehe manchmal alles sehr dunkel bis schwarz. Dem muss ich aktiv entgegenwirken, sonst verliere ich mich darin. Also konzentriere ich mich auf die Farben, das Licht, die Klarheit, die Luft und vertreibe düstere Gedanken. Und siehe da, es klappt! Wie immer in der Natur 🙂

Backen macht glücklich

Ich habe das ja immer bezweifelt, vor allem, wenn viele Kinder beim Backen anfangs hochmotiviert mithelfen und die Lust blitzschnell nach dem ersten Ausrollen und Ausstechen wieder verschwunden ist, die Küche in ein Schlachtfeld verwandelt ist und noch gefühlte 5 Kilogramm Teig zum Verarbeiten vor mir liegt. Nun in meiner derzeitigen Situation backe ich ohne Zeitdruck und fast schon meditativ und siehe da, tatsächlich verspüre ich Glück und Zufriedenheit dabei. Kleine oder größere Malheure wie zum Beispiel die angebrannte (oder besser formuliert verbrannte) Plastikschokoglasurpackung im Wasserbad (Schokolade und Plastik sind quasi verschmolzen zu einer sämigen Masse) kann ich fröhlich weglachen und einfach entsorgen, ohne allzu viel Energie in das Misslingen zu investieren. Die Weihnachtsbäckerei hat begonnen. Ich habe keinen Plan, wie andere gute Hausfrauen, wieviel oder welche Plätzchensorten ich backen werde, aber ich glaube, ich werde noch tiefer in das Thema in den kommenden Wochen einsteigen 🙂

Viel Freude an diesem Montag wünsche ich Euch!

Mit ganzem Herzen

Heute nehme ich mir vor, alles aus tiefstem Herzen zu tun. Ich werde nur Sachen machen, zu denen mein Herz ja sagt, werde mit meinem Herzen anderen zuhören und antworten, werde meinem eigenen Herzen lauschen und es in den Mittelpunkt des heutigen Tages stellen. Dinge, Ratschläge, Sätze, Geschenke, die von Herzen kommen, sind immer richtig, gut und authentisch. Halbherzig ist heute raus!

Einen schönen Sonntag!