Widrige Umstände

Heute Morgen machte ich mich auf zu meiner Spazierrunde mit Hund. Draußen hat es gestern den ganzen Tag geschneit, in der Nacht auch noch ein bißchen und nach einer kurzen Schneepause heute früh geht es aktuell auch noch weiter mit dicken, nassen Flocken. Als ich los ging, nahm ich keinen beißenden Wind wahr, also entschied ich mich für eine ausgiebige große Runde. Die Hälfte des Weges war schön geräumt, ich bin immer begeistert von den Menschen, die unbefahrene Wege unspektakulär und selbstverständlich einfach ein bißchen räumen, weil sie mir meinen Spaziergang im Winter erleichtern. Danke dafür. Die zweite Hälfte des Weges allerdings war unberührt und ungespurt. Mittlerweile konnte ich auch einen sehr fiesen Wind in auf meiner Gesichtshaut spüren, der mir zudem in regelmäßigen Abständen sehr nasse, große Schneeflocken in die Augen trieb. Ich wandte den Blick auf die Strecke, die vor mir lag, schätzungsweise 2 Kilometer in klarem, endlosen Weiß und stemmte mich gegen den Wind, der die ganze restliche Strecke auch von vorne kommen würde. Ich konnte einige Pfosten rechts der Wegstrecke ausmachen, glücklicherweise, sonst wäre ich sicher vom Weg abgekommen. Anstatt mich zu ärgern und zu fluchen, wie mir das für gewöhnlich in einer solchen Situation in den Sinn kommt, habe ich mir vorgenommen, einen Schritt nach dem anderen zu machen, trotz der Widrigkeiten. Ich beobachtete mich selbst beim Gehen und merkte plötzlich, wie leicht die Situation wird, wenn man nicht die ganze Strecke sieht und den Erfolg ausschließlich im Bezwingen dieser sieht, sondern laute winzige Erfolge verspürt, wenn man einen kleinen Schritt getan hat. Für meinen heutigen Tag nehme ich mir diese Erfahrung zu Herzen: ein Schritt nach dem anderen, mich freuen über die kleinen Erfolge und Erlebnisse, bewusste Pausen und mir selber auf die Schulter klopfen, wenn ein Schritt getan ist. Und nicht vergessen: immer wieder zwischendurch lächeln. Wegen der Faltenbekämpfung. Und dem unglaublich guten Gefühl. Einen wunderschönen Montag!

Verantwortung

Verantwortung übernehmen… Hört sich ja erst mal nicht übermäßig kompliziert an, oder? Man trägt im Leben mal mehr mal weniger Verantwortung für Menschen oder Situationen, privat und im Berufsleben, mal kommt man locker damit zurecht, mal ist es verzwickter. Im Laufe meiner Krankheitsgeschichte und meiner Beschäftigung mit mir und meinem Körper ist mir aber vollkommen klar geworden, dass ich noch mehr in die Verantwortung rutschen muss, was mich selbst betrifft. Jede Entscheidung, die ich für mich selbst treffe, hat Konsequenzen. Natürlich. Mir war das schon vorher klar und irgendwie habe ich auch versucht, diese Verantwortung für mich zu tragen. Aber es hat sich abgespalten angefühlt. Als würde das, was mir mein Körper spiegelte und das, was ich tat, zwei völlig verschiedene Menschen betreffen. Ich weiß über gesundes Essen Bescheid, über die Notwendigkeit, den eigenen Körper zu trainieren, ich weiß, was mir gut tut und was nicht und dennoch habe ich oft genau das Gegenteil von allem gemacht. Nun bin ich etwas schlauer geworden. Ich höre auf meine Körpersignale, ich genieße mit Maß und ich mache Yoga. Irgendwann traf mich nämlich eine Erkenntnis wie der Blitz. Ich kann nur wieder gesund werden, erstens, wenn ich das aus vollem Herzen selber will und mich dafür entscheide und zweitens, wenn ich auch alles daran setze, an der Heilung mitzuwirken, koste es, was es wolle (im ideellen und materiellen Sinn). Ich kann nicht darauf warten, dass ein Zaubererarzt kommt, mit dem Zauberstab wedelt und bei mir wieder alles gut ist. Wenn mein Rücken weh tut, muss ich für mich selber einen Weg finden, dem Schmerz zu begegnen. Kein Mensch dieser Erde fühlt die Vorgänge in meinem Körper. Im ersten Moment dieser Erkenntnis fühlte ich mich noch betrogener, noch selbstmitleidiger, als sie ein bißchen sackte, fand ich sie nicht mehr so schlimm. Nein, ich finde sie mittlerweile sogar echt erleichternd, weil ich alle Fäden in der Hand habe. Ich trage die Verantwortung für mich. Ich entscheide bewusst, was, wie, wo, warum ich Dinge sage oder tue. Ich steige aus der Opferrolle heraus, immer öfter, es gelingt noch nicht immer oder sofort, aber es fühlt sich großartig an, seines eigenen Glückes Schmied zu sein!

Vorbild

Zu meinem heutigen Beitrag hat mich ein Gespräch mit einer Freundin inspiriert. Wir unterhielten uns über das Vorbild-Sein für unsere Kinder. Ein Vorbild zu sein ist eine ordentliche Herausforderung, besonders Kinder identifizieren SOFORT, falls die Haltung und die Handlung nicht übereinstimmen. Im besten Fall hinterfragen sie einen dann, im weniger direkten, vor allem wenn sie noch kleiner sind und die Sprache noch nicht so gut beherrschen, verhalten sie sich in unseren Augen eigenartig. So kann ich zum Beispiel sicher gehen, dass eine Gruppe von Kindern auf meine Anweisung, beim Mittagessen leise zu sprechen, sicher nicht mitspielt, wenn ich selber mit meinen Kollegen nicht leise bin. In meiner pädagogischen Arbeit reflektieren wir häufig gemeinsam im Team unsere Haltung, unser Tun und unser Handeln. Im privaten Bereich mache ich das nicht so häufig. Unser heutiges Gespräch hat mich aber dazu angeregt, auch mal wieder über mein Vorbild meiner Tochter gegenüber nachzudenken. Dabei erkenne ich durchaus kleine und größere „Schnitzer“ in meiner Erziehungsrolle und meinem Vorleben, die mich wieder motivieren, weniger bei anderen hinzuschauen, als bei mir selbst, also vor meiner eigenen Haustüre zu kehren, wie man so schön sagt. Es schadet sicher nicht, auch mal das Kind in derlei Überlegungen einzubeziehen, auch wenn das durchaus Gefahren birgt und man mit eigenen möglichen Persönlichkeitzügen konfrontiert wird, die man an sich vielleicht nicht so gerne mag. Ich glaube aber fest daran, dass mein blinder Fleck, also das, was ich über mich selber nicht weiß, nur durch Spiegelung verkleinert werden kann. Und der authentischste Spiegel, den wir im Leben vorgehalten bekommen, sind unsere Kinder!

Heute morgen…

Freundlichkeit

„Meine Philosophie ist Freundlichkeit.“ sagt der Dalai Lama. Und ich finde, das sieht man ihm auch an. Ich bin immer etwas neidisch auf buddhistische Mönche und deren freundliche Mimik! Auf sämtlichen Fotos in Büchern oder Zeitschriften lächeln sie mich an und das Unglaubliche ist, es sieht authentisch aus! Ich übe seit Jahren unter anderem beim Autofahren, kein verbissenes Gesicht zu machen, einerseits, um meinen Geist zu überlisten und ihm zu suggerieren, dass ich fröhlich bin und sich meine Stimmung dann an meinen Gesichtsausdruck anpasst, andererseits, um unlustigen Falten in meinem Gesicht vorzubeugen, die in durchaus schon hin und wieder bei genauerer Untersuchung entdecken kann. Abgesehen von der Optik ist ein angespanntes Gesicht oder ein anderes Körperteil anstrengend. Ich versuche deshalb, das Geheimnis der buddhistischen Mönche zu lüften und es ihnen gleichzutun. Freundlichkeit ist eines davon. Lasst uns mehr Freundlichkeit ins Leben und in den Alltag bringen, es kostet überhaupt nichts, außer Übung und es kommt so viel Gutes dabei zurück!

Haltung

Zum Thema „Haltung“ lohnt es sich in jedem Fall, sich selbst zu reflektieren. Welche Werte liegen meinem Leben zugrunde? Welche Einstellung habe ich zu bestimmten gesellschaftlichen und politischen Themen? Worauf fußt meine Haltung? Gerade am Anfang eines neuen Jahres, wenn alles noch neu, unbeschrieben, weiß, unbefleckt ist, die eigene Haltung zu beobachten. Die Herausforderung für mich ist, als der Haltung auch das passende Verhalten abzuleiten und zu leben. Es ist für mich beispielsweise vollkommen klar, dass ich Ungerechtigkeit nicht mag. Ich habe aber schon in manchen Situationen erlebt, dass ich sprach- und tatenlos Ungerechtigkeit geschehen ließ. Danach fühlte ich mich immer schlecht und merkte, dass ich für meine Überzeugung nicht einstehen konnte, aus welcher Motivation heraus auch immer (z.B. Angst oder Feigheit). Die Tochter meiner Freundin hat in einem Gespräch über ihren veganen Lebensstil erzählt, dass sie sich zum großen Ziel gesetzt hat, Haltung und Verhalten in Einklang zu bringen. Ich versuche nun, es ihr gleich zu tun. Es nutzt nicht viel, eine Meinung zu haben, sich zu echauffieren, sich verbal zu engagieren, aber nicht danach zu handeln. Die Kunst besteht darin, glaube ich, Entscheidungen bewusst zu treffen, im Augenblick, in dem sie gefordert ist, präsent zu sein. Dann gelingt es, die Entscheidung und die dahinterstehende Haltung zu hinterfragen. Fühlt sich gut an für mein Seelenheil! Einen wundervollen Jahresbeginn!

Die Reinheit eines Anfangs

Rückschau

Ich gehe in mich und halte Rückschau auf das Jahr 2020. Für mich persönlich steht seit Silvester 2019/2020 kein Stein mehr auf dem anderen, ich lebe ein komplett anderes Leben, das ich nie erwartet hätte. Ich kann mich noch gut an meine Freundin erinnern, die zum Jahresende 2019 prophezeite, dass 2020 das Jahr der Klarheit ist. Rückblickend kann ich diese Aussage unterschreiben. Nichts, was in meinem Leben unklar oder schwammig war, ist geblieben. Verlust könnte ich als Überschrift für das Kapitel 2020 über meine persönliche Lebensgeschichte setzen. All die Dinge und Situationen, die ich bis dato in der Vergangenheit erfolgreich zur Seite geschoben habe, um mich später mit ihnen auseinanderzusetzen, drangen mit einer Dringlichkeit und Wucht an die Oberfläche, um angeschaut, bearbeitet und entschieden zu werden. 2020 war kein Jahr der halben Sachen und Ausflüchte für mich. In erster Linie wurde ich gefordert, eine eindeutige Entscheidung für mich selbst zu treffen. Ich musste mich urplötzlich um mich kümmern, konnte mich nicht mehr im Außen ablenken, erst durch den Lockdown, dann durch den Krebs. Zum Jahreswechsel nun, beim Bilanz ziehen, fällt mir auf, dass zwar alles anders ist als vorher, aber bei Weitem nicht alles schlechter. Im Gegenteil. Ich gehe tatsächlich bewusst und gestärkt aus 2020 in 2021. Ich mag keine Schwarzmalereien, ich glaube fest an das Gute und freue mich auf ein kommendes Jahr mit spannenden, schönen, traurigen, fordernden, erfüllenden und großartigen Momenten. Wir Menschen leben in einer Dualität, hell-dunkel, schwer-leicht, schwarz-weiss, Arbeit-Freizeit, Tod-Leben… ohne das eine würden wir das andere wahrscheinlich nicht zu schätzen wissen. Wir alle können uns jeden Augenblick für positive Gedanken, ein Lächeln, Liebe, Frieden oder Glück entscheiden. Wie unsere eigene Realität ist, halten wir ausschließlich selber in der Hand, wenn wir diese Verantwortung für uns selbst übernehmen. Es ist eine Frage der Wahrnehmung. Für die Zukunft unseres Planeten halte ich geballte positive Gedanken und Haltungen für das wichtigste überhaupt. Übrigens werde ich im Januar den Selbstversuch Veganuary testen. Halte ich auch für eine gute Sache!

Alles Liebe für 2021!

Stille Nacht

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten empfand ich wirklich eine „Stille Nacht“ am Heilig Abend. Kein Kirchgang, kein hektisches Frühstück, keine letzten Vorbereitungen kurz vor knapp, kein Putzen, Wienern oder Waschen, einfach nur den Baum aufstellen und schmücken und dessen Anblick genießen. Eine kleine unaufgeregte Feier im engsten Familienkreis und das wars! Ich fand es wundervoll und frage mich, warum ich die letzten Feste immer so auf die verrückte Vorbereitung einer perfekten Kulisse fixiert war, anstatt auf das wirklich wichtige gemeinsame Feiern! Zumal ich immer natürlich in meiner Bühne und Kulisse Fehler entdeckt habe, die mich enorm gestört haben, denn irgendetwas widersprach immer meiner Vorstellung! Nun drängt sich mir seit Tagen der Gedanke auf, wie oft ich noch im Leben auf die Requisiten und die Kulisse konzentriert bin anstatt auf das echte, authentische Sein. Im Buch „Das tibetische Buch vom Leben und Sterben“ von Sogyal Rinpoche las ich, dass es eine östliche und eine westliche Faulheit gibt. Die östliche Faulheit beinhaltet Teetrinken und Nichtstun, die westliche Ablenkung durch Aktivität. Beides hält uns davon ab, uns mit dem wirklich wichtigsten auseinanderzusetzen: mit uns selbst. Mein Jahr 2021 wird authentisch, echt und ohne Schnick-Schnack… hoffe ich…

Bewerten

Zu meinem Seelenheil trägt bei, wenn ich aufhöre, alles und jeden in meiner Umgebung zu bewerten. Etwas, das ich in früher Kindheit gelernt habe, im Kindergarten, im Schulsystem, in der Ausbildung stellt sich für mich als hinderlich dar. Zu oft werde ich vom Wichtigsten, von meinem Selbst, abgelenkt durch einen Reiz in der Umwelt, den mein Ego/Geist durch mein inneres Bewertungsraster laufen lässt und abschließend eine zusammenfassende Wertung präsentiert. Ich liebe Selbstversuche. Ich bin unter anderem durch einen Selbstversuch Vegetarier geworden. Nun versuche ich seit Jahren, meinen inneren Rezensor zu kontrollieren und im besten Fall kontrolliert zum Schweigen zu bringen. Dies gestaltet sich aber weitaus schwieriger für mich, als meine Ernährungsgewohnheiten oder mein Konsumverhalten zu ändern. Gestern war ich in der Kirche, weil meine Schwester und Nichte den Gottesdienst musikalisch gestalteten. Diese eine Stunde Stille versuchte ich bewusst, nur dankbar zu sein, meine Umgebung wahrzunehmen und NICHTS DAVON ZU BEWERTEN. Es gelang mir nicht mal in dieser einen Stunde, in der ich mich voll und ganz darauf konzentrieren konnte, völlig. Mein Geist hat mich immer wieder überlistet, hier ein komischer Bart, dort eine interessante Frisur… Eine unglaubliche Herausforderung! Ich habe auch erkannt, dass dies ein so automatischer Reflex ist, dass die Wahrnehmung, dass man wieder in die Falle getappt ist immer etwas zeitverzögert kommt. Ich werde aber nicht aufgeben. Es lohnt sich nämlich hundertprozent, die eigene Energie für sich selber aufzubringen und nicht für anderer Leute Bärte oder Frisuren 🙂

Lesen

In der aktuellen Zeitschrift Flow gibt es einen Artikel über die Fantasie und unsere Vorstellungskraft und in welcher Art und Weise das Lesen diese stärkt. Das kann ich als Vielleser nur bestätigen. In den unterschiedlichsten Lebensphasen hat mich Lesen und Hörbuch hören immer begleitet und verliert für mich nie seinen Reiz oder seine Wirkung. Ein ganz besonderes Buch für mich in der vergangenen Zeit war „Der Salzpfad“ von Raynor Winn. Ein Ehepaar, das allen Besitz verliert, beschließt den Küstenpfad in Südengland zu bewandern. Mit wenig Gepäck und keiner Perspektive, was danach passieren wird. Der Mann hat eine niederschmetternde Diagnose erhalten, ihm wird abgeraten, sich anzustrengen. Das Paar wandert dennoch einfach los, unter anderem, weil es einfach keine Alternative gibt. Auf ihrer Wanderung erleben und erfahren sie Schönes, Unglaubliches, Schreckliches, Spannendes, tiefe Ängste, Zusammenhalt, gegenseitige Liebe und Fürsorge und bedingungsloses Loslassen. Mich hat diese wahre Geschichte zutiefst berührt. Ein Zeugnis über die Notwendigkeit, das Vertrauen und die Hoffnung niemals zu verlieren oder aufzugeben, es kommt nämlich tatsächlich immer „ein Lichtlein her, wenn du denkst, es geht nicht mehr“! Gerade jetzt, in dieser aufwühlenden Zeit ist es wichtiger denn je, darauf zu vertrauen. Übrigens haben wir ab heute eine unglaublich positive Planetenkonstellation, Jupiter und Saturn kommen sich so nah, dass am 21.12. eine „Stern von Bethlehem“-ähnliche Konstellation sichtbar sein soll. Dieses Phänomen gibt es nur ca. alle 400 Jahre. Ein günstiger Rahmen laut Fachleuten, um die eigene positive Energie zu stärken, das eigene Leuchten zu aktivieren und zu heilen, was geheilt werden darf.

Ich bin übrigens selber schon einmal ein Stück Küstenpfad in Cornwall entlang gewandert. Der Reiz dieser Landschaft ist einzigartig. Ich wünsche mir sehr, noch einmal eine Wanderung dort zu unternehmen.

Weihnachtseinkäufe

Ich versuche jedes Jahr, meine Ausgaben in der Vorweihnachtszeit einzuschränken, da ich eigentlich nicht gerne auf der Konsumwelle mitschwimme. Ich erstelle frühzeitig eine Liste der zu Beschenkenden, schreibe Ideen dahinter und nehme mir vor, viel selber zu machen. Heute war ich im Einkaufszentrum (was ich eigentlich nicht gerne mag), ich bin spontan mit meiner Tochter und ihrem Papa mitgefahren, weil sie sich das gewünscht hat und schwupps… fand ich noch schöne Sachen für genau die Leute, für die ich noch nix habe, die genau passen! Nun bin ich dieses Jahr natürlich auch wieder in die Falle getappt und habe viel mehr Geld investiert als geplant, aber ich freue mich heute schon so auf die Geschenkübergabe, dass ich mir denke, es ist jeden Cent wert! Klar könnte man das ganze Jahr über kleine Freuden austauschen, aber den besonderen Glanz und die richtige Atmosphäre dafür erlebe ich in der Advents- und Weihnachtszeit. Es macht unheimlich viel Freude festzustellen, dass man dem anderen etwas Gutes tun kann! Beim örtlichen Fressnapf gibt es die Möglichkeit, einem individuellen Tierheimbewohner eine Freude zu machen. Das hat mich diese Woche übrigens auch sehr berührt und motiviert, da steht dann sowas wie „Opa Waldo wünscht sich eine neue Decke und Leckerlis“ oder „Katze Gusti freut sich über vier Dosen Futter mit Thunfisch“. Da konnte ich auch nicht widerstehen. Ich wünsche allen viel „Freude beim Freudebereiten“ und vor allem die nötige Ruhe und Gelassenheit, in der Pandemiezeit die Advents- und Weihnachtszeit trotz Einkäufen zu genießen!