Morgenstimmung am See

Heute wandere ich morgens am See entlang. Die Oberfläche ist unberührt, der Nebel wabert noch stellenweise über Ufer und Wasser. Es ist absolut einsam, ich treffe niemanden. Ganz anders als am Sonntag, als schon der Parkplatz zum Bersten gefüllt war. Ich mag die Einsamkeit am Morgen, ich mag meinen Gedanken nachhängen, ungestört die Hunde ausführen (meine Hunde sind auch lieber allein, zumindest kläffen sie alles und jeden an, der uns begegnet und ja, wir waren in der Hundeschule 🙂 TROTZDEM!!!) Vereinzelt singen immer noch Vögel, auch bei 2 Grad minus und begrüßen den schönen Tag. Ich begrüße ebenfalls den schönen Tag, einen neuen, völlig unverbrauchten Morgen. Ich leide ab und zu unter meiner schwermütigen Art, sehe manchmal alles sehr dunkel bis schwarz. Dem muss ich aktiv entgegenwirken, sonst verliere ich mich darin. Also konzentriere ich mich auf die Farben, das Licht, die Klarheit, die Luft und vertreibe düstere Gedanken. Und siehe da, es klappt! Wie immer in der Natur 🙂

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