Der Unterschied

In der Trauer ist zwischen Kindern und Erwachsenen der wesentliche Unterschied, dass man davon spricht, dass Erwachsene ins „Meer der Trauer“ eintauchen, während Kinder „Pfützenspringer“ sind, also in die Trauer hüpfen, schnell aber auch wieder raushüpfen.

Die kindliche Aufmerksamkeit wendet sich schnell Dingen und Situationen zu, die den Moment beherrschen, die ablenken, interessant erscheinen, zum erforschen und erkunden einladen. Kinder leben prinzipiell viel mehr im Moment, in der Gegenwart als Erwachsene und nutzen das Angebot des Augenblicks schneller, während wir Erwachsene dieses viel zu oft verstreichen lassen, weil der Rucksack auf der Vergangenheit zu schwer oder der vor uns liegende Berg zu hoch und zu herausfordernd scheint und wir so in Vergangenheit oder Zukunft verhaften, anstatt in der Präsenz.

Dies gilt es natürlich in der Arbeit mit trauernden Menschen zu wissen. Vor meiner Weiterbildung war mir das so nicht bewusst. Wie wertvoll ein sogenannter Ausgleichsraum für Trauernde ist, ebensowenig. Gerade für Kinder. Aber dazu das nächste Mal mehr!

Eine tolle Zeit!

Christine

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