Vorbereitung

Es lohnt sich im Leben, den Tod frühzeitig als Teil unseres Daseins anzunehmen.

Am Ende des Lebensweges zählt kein Haben und kein Schein, es zählt nur das Sein und die gute Tat. Die letzte Reise erlaubt keine eigene Entscheidung mehr. Sie ist unausweichlich. Die Frage ist: trete ich sie bewusst und in der Akzeptanz an und den begleitenden Herausforderungen mutig und optimistisch entgegen oder wehre ich mich bis zum Schluss und versperre mich gegen das Unabwendbare?

In meiner Wahrnehmung und Erfahrung ist ersteres gesünder. Meine Mama hat mir das vorgelebt in ihrem eigenen Sterbeprozess. Ihr tiefes Vertrauen, dass alles gut ist und wird, hat mich zutiefst geprägt und beeindruckt. Sie ist eine Heldin für mich, eine Wegweiserin, an die ich mich immer wieder erinnere, ihre Lehre einen festen Platz in meinem Leben hat.

Den Tod ins Leben zu lassen heißt für mich, Erfahrungen mit ihm nicht aus dem Weg zu gehen, hinzuschauen und hinzufühlen, Gedanken an ihn nicht wegzudrücken. Dadurch bekommt man nach und nach eine Ahnung, wie man selber gehen möchte!

Einen wunderschönen Wochenanfang!

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