Still war es heute Morgen auf meiner Gassi Runde. Diese wohltuende Stille erfüllte die Morgenstimmung, wenn fast die ganze Welt noch schläft. Nur hin und wieder das Krächzen einer Krähe und der schrille Pfeifton des Bussards auf Mäusejagd. Es ist die Stille, die ich besonders im Advent zu schätzen gelernt habe. Eine Oase der Ruhe, der inneren Einkehr, des Gedankensammelns und -ordnens, um im Alltag bei mir bleiben zu können, mich nicht im Aussen zu verlieren. Und im Inneren Frieden zu erlangen und zu erhalten.
Meine Inspiration an diesem 2. Adventssonntag:
„Utopia taucht am Horizont auf. Ich gehe zwei Schritte darauf zu, und es entfernt sich zwei Schritte. Ich gehe weitere zehn Schritte darauf zu, und der Horizont zieht sich zehn Schritte zurück. So weit ich auch gehe, ich werde ihn nie erreichen. Welchen Sinn hat dann die Utopie?
Ganz einfach: dafür zu sorgen, dass wir weitergehen.“
Eduardo Galeano (1940-2015)
